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RAUHNÄCHTE - Rituale mit großer Wirkung (2/3)

 

Heute wird vielerorts die Thomasnacht zelebriert in der bereits die ersten Rituale zelebriert werden.

 

Hier findet ihr meine Lieblingsrituale, die ich selbst in den Rauhnächten durchführe - auf meine ganz eigene Art & Weise, denn nur so sind sie für mich am sinnvollsten.

 Dabei gilt:  Meine Tipps sind lediglich Vorschläge für euch ;-) Nehmt euch sinnvolles heraus und macht aus jedem Ritual "euer eigenes". Ich habe viele Rituale kennengelernt, jedoch habe ich immer nur jene Dinge übernommen, die für mich stimmig waren. Man kann nichts falsch machen, denn es zählt IMMER die Absicht, die hinter dem Ritual steckt.

 

 

M e i n e  L i e b l i n g s r i t u a l e

 

12 Kerzen für 12 Nächte

Jede Kerze steht für einen Monat im kommenden Jahr und für ein Monat im alten Jahr. Am 24.12. entzündige ich die erste Kerze, die somit für den Jänner des kommenden und des vergangenen Jahres steht. Ich zünde jeden Abend eine weitere Kerze an und besinne mich dabei auf die Monate. Diese kurze Einstimmung ist das erste Ritual, das ich in jeder Rauhnacht vollziehe um mich zu fokussieren und meine Konzentration für die jeweiligen Monate bündle.

Ich verwende dafür ganz unterschiedliche Kerzen - kleine, große, schmale, bunte, schlichte oder Teelichter. Ich markiere jede Kerze mit den Zahlen von 1-12 ;-) Um genau zu wissen, welche Kerze welchen Monat zugeordnet ist. Ich verteile die 12 Kerzen im ganzen Wohnzimmer, bzw. auf dem Esstisch, wenn es kleine Kerzen sind.

Dieses Ritual symbolisiert die "Zunahme des entstehenden Lichtes" - denn die Rauhnächte fallen in die dunkelste Zeit des Jahres! Es ist die Hoffnung, die wir in uns tragen, dass das Licht neugeboren wird und das nach „dunklen Zeiten“ auch wieder schöne Zeiten folgen werden. 

Ich behalte jede Kerze auch nach den Rauhnächten um während des Jahres bei Räucherungen, Kartenlegungen & Co. einen "Begleiter" zu haben. Somit verwende ich beispielsweise im Mai immer die Kerze mit der Nr. 5 bei allen möglichen Ritualen, Meditationen, Kartenlegungen & Co.

 

13 Wünsche an die geistige Welt

Jeder von uns hat Wünsche! Doch dieses Ritual zielt eher auf "übergeordnete" Wünsche ab.

Nimm in der Thomasnacht oder einem Tag zwischen 21. und 24.12. (beim Zeitpunkt lass deiner Intutition freien Lauf) 13 Zettel zur Hand und schreibe auf jeden Zettel einen klar definierten Wunsch. Zum Beispiel: Ich bin gesund! Oder: Es herrscht Frieden auf der Welt. Ich bin stark! Nun faltet die einzelnen Zetteln zusammen und bewahrt die Wünsche in einer hübschen Box auf. In jeder Rauhnacht wird 1 Wunsch gezogen und verbrannt, damit er an die geistige Welt "übergeben wird". Der Wunschzettel wird nicht geöffnet (!!!!)

In der letzten Rauhnacht wird der 12. Wunsch verbrannt und 1 Wunschzettel bleibt übrig. Der übriggebliebene Wunsch kann nun geöffnet werden und ist deine Hausaufgabe für das neue Jahr. Der Brauch besagt, dass wir für die Wunscherfüllung selbst verantwortlich sind und dafür Sorge tragen müssen, dass dieser Wunsch erfüllt wird.

 

Persönliche Story: Vor zwei Jahr verblieb in meiner Wunschbox mein letzter Wunsch der besagte: "Ich habe genügend Zeit für meine Liebsten". In diesem Jahr war es wirklich eine große Herausforderung für mich alles unter einem Hut zu bekommen. Es ging sogar soweit, dass ich sogar vor die Wahl gestellt wurde, ob ich noch Kontakt haben möchte mit einigen Personen, oder nicht. Als mir der Zettel vergangenes Jahr wieder in die Hände flog war ich keineswegs überrascht. Das Thema "Zeit" war an sich sehr präsent im Jahr 2016. Ich habe damit begonnen einen "Zeitplan" anzulegen um alle Dinge wie geplant durchführen zu können.

 

Räuchern - Altes Wissen klug nutzen!

Das Räuchern ist ein uralter Brauch, der auch bei uns in Österreich zelebriert wurde. Nun ist dieser alte Brauch zu einem Trend geworden. UND - das ist gut so ;-)

Weihnachten ist Räucherzeit ;-) Ich kann mich nur nochmals wiederholen: Das wichtigste - auch beim Räuchern - ist, dass du deinen eigenen "Spirit" reinpackst. Es gibt NICHTS, was du falsch machen kannst - ohja: es nicht zu tun vor lauter Angst!

Räuchern ist simpel und jeder kann es praktizieren. Doch, wieso räuchert man?

Der Rauch der verbrannten Kräuter wirkt reinigend und klärend - je nachdem welches Räuchermaterial verwendet wird. Es ist eine Reinigung für Mensch, Tier und Wohnumgebung. Der Rauch neutralisiert negative Energien, die beispielsweise bei Streit & Krankheit entstanden sind.

In den Rauhnächten wird in jeder Nacht geräuchert um beispielsweise Streitigkeiten & Co., die in dem jeweiligen vergangenen Monat passiert sind zu "bereinigen". 

 

RÄUCHERANLEITUNG

  • In jeder Rauhnacht wird geräuchert. Hast du nicht täglich Zeit, dann beschränke dich nur auf die "Hauptrauhnächte" (24./25.12., 31.12/01.01. und 05./06.01.)
  • Es werden 2 Räucherungen pro Nacht vorgenommen. Die erster Räucherung soll reinigend wirken um beispielsweie Streitigkeiten, die in dem Monat passiert sind zu klären. Nach dem ersten Durchgang lass den Rauch ca. 20 Min. "einwirken". Anschließend kannst du kräftig durchlüften. Ich nutze die "Einwirkzeit" immer um meine Aufzeichnungen während des Tages zu vervollständigen oder um meine Abschiedsbriefe zu schreiben (siehe unten). Die zweite Räucherung soll den Wohnraum mit unterstützenden Energien "füllen". Nach dem "Füllen" wird nicht mehr gelüftet. Hierbei ist auch nicht notwendig, dass jeder Raum in eine Rauchschwade eingehüllt ist. Jede Nacht in den Rauhnächten hat ihre ganz eigene Stimmung, weshalb in jeder Nacht unterschiedliche Räucherwerke verbrannt werden können. Auch hier gilt: WIE ES FÜR DICH STIMMIG IST!
  • Jeder Raum in deiner Wohnung/deinem Haus sollte ausgeräuchert werden
  • Verwende qualitativ hochwertiges Räucherwerk. Ich habe beispielsweise Salbei aus meinem Garten getrocknet, den ich selbst bei Vollmond gepflückt habe oder verwende Weihrauch aus Dubai, den ich damals im Urlaub am Gewürzmarkt gekauft habe. TIPP: Hochwertiger Weihrauch riecht IMMER bisschen nach Zitrone.
  • Zu Beginn des Räucherns bitte deine Lichthelfer um Unterstützung. Du kannst auch ein kleines "Gebet" sprechen! Am Ende des Räucherns bedanke dich für die kostbare Hilfe und verabschiede dich ;-)

 

Loslassen leicht gemacht!

Situationen loslassen, freilassen oder verabschieden kommt besonders in den Rauhnächten gelegen, denn du kannst sowohl Vergangenes loslassen aber auch Zukünftiges bereits jetzt wandeln. Ich habe vor Jahren damit begonnen "Abschiedsbriefe" zu allen beliebigen Themen zu verfassen (damals war mir nicht bewusst, dass es sich hier vielleicht um ein Ritual handelt - ich habe es zu einem Ritual für mich gemacht ;-) ). Besonders markant sind vor allem Situationen, die wie eine Schleife wiederkehrend kommen. Die Nächte zwischen den Jahren eigenen sich besonders gut um Loslass-Rituale zu praktizieren. Es kann ALLES losgelassen werden - alles was uns hindert voranzukommen oder klar zu denken ;-)

 

Meine Vorgehensweise in den Rauhnächten:

Ich reflektiere in jeder Rauhnacht über jenen Monat des vergangenen Jahres, der für die jeweilige Rauhnacht steht (24.12.: Jänner, 25.12.: Februar, 26.12.: März,...). Anschließend denke ich über jene Ereignisse nach, die ich gerne "abgeben" möchte und die in dem jeweiligen Monat passiert sind. Anschließend notiere ich alle Gedanken zu den Ereignissen auf einen Zettel. Bei mir wird es immer ein MEGA LANGER BRIEF *ggg*. Weil ich tatsächlich alles notiere, was mir dazu in den Sinn kommt. Dieser Zettel mit allen Gedanken, die belastend sind, zünde ich an und lass ihn vollständig verbrennen.

 

Tagebuch führen

 JA das ist mein Ernst! *gg* Führt Tagebuch in den Rauhnächten um es als Nachschlagewerk im neuen Jahr zu nutzen. Schreibt euch am besten ALLES in ein kleines Büchlein - denn ich weiß aus Erfahrung - man merkt sich nur einen Bruchteil von dem, was man wirklich erlebt hat. Ich schreibe in mein Notizbuch alles rein, was man sich nur vorstellen kann. Angefangen davon, mit wem ich Kontakt habe, was ich gemacht habe an dem Tag, welche Themen mich belastet haben ob ich Urlaub hatte & Co. 

Falls ich einprägsame Träume hatte notiere ich diese ebenfalls oder ganz besondere Ideen, die ich habe - ALLES wird festgehalten.

 

Orakeln in der magischen Zeit

 

In die Zukunft schauen darf unter keinen Umständen fehlen! Hierfür könnte ihr alle Arten von Karten verwenden. Ich persönlich verwende Lenormandkarten, Orakelkarten usw. Ich bin ein absoluter Fan davon :-) 

Meine Vorgangsweise sieht wie folgt aus: In jeder Rauhnacht ziehe ich Orakelkarten aus unterschiedlichsten Kartendecks. Ich sehe die Karten als Botschaft für das jeweilige kommende Monat. Wieviele Karten ich ziehe ist ganz unterschiedlich. Meistens ziehe ich die Karten während des Räucherns - irgendwie ist es dann für mich am stimmungsvollsten.

Die Botschaften der Karten notiere ich mir auch in meinem Notizbuch und fotografiere die gezogenen Karten mit der Handykamera.

 

Vorbereitungen für die Rauhnächte

Einige Vorbereitungen gilt noch vor den Rauhnächten zu erledigen sind. Hier ein kurzer Ausschnitt an To Do's für euch:

  • Bezahlt offene Rechnungen
  • Gebt Dinge zurück, die ihr ausgeborgt habt
  • Fordert Dinge ein, die ihr hergebort habt (Geld, Bücher & Co.)
  • Sortiert euren Kleiderschrank aus ;-) Besonders für die Sammler unter euch eine große Challenge *gg*
  • Säubert eure Wohnung & euer Auto
  • versucht während den Räuhnächten Streitigkeiten und Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen
  • Am besten ist es, wenn ihr zu dieser Zeit Urlaub habt ;-)
  • Kauft alle Utensielen für die Rituale ein!

Ich habe bereits erwähnt, dass jede Rauhnacht einem speziellen Thema zugeordnet ist. Falls du einen kleinen Fahrplan benötigst oder noch nicht so recht weißt, wie du deine Rauhnächte gestalten sollst oder dir deine Themen ausgehen, habe ich dir einen kleinen Fahrplan zusammengestellt, den ich in wenigen Tagen online stellen werde.

     

** Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren! **

 

Alles Liebe,

Angelika

 

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